Die Herren sind zurück in der zweiten Liga
Das Team wächst zusammen
Einige Spieler haben das Team nach dem 3.-Liga Meistertitel verlassen. Das präsidiale Duo mit Sideout-König Felix Frauendorfer und dem Herr der geordneten Ansprachen Christof Thomet sind beide nicht mehr dabei. Der Erste aus körperlichen Gründen, der Zweite bereitet sich insgeheim auf sein Comeback vor. Ebenfalls nicht mehr dabei sind die beiden grauen Eminenzen des Zuspiels Marco Blaser und Andreas Fritz. Die beiden spielen neu bei den Senioren, weil sie vermutlich auch wieder mal zu den jüngeren gehören möchten. Martin Locher hingegen amtet nur noch als Trainer/Coach, wobei er sich nach einer Operation auch hier noch den Schwung finden muss. Weiter fällt verletzungsbedingt das Jungtalent in der Mitte, Janic Lüthi vermutlich die ganze Saison aus.
Dabei und heiss sind hingegen die jungen wilden wie Simon Schmied (Libero), Livio Egger (Aussen), Alex Schaller, Janis Zbinden (beide Mitte), Kyrill Gobet (Dia), Arun Yogaratnam, Fabio Blaser (beide Zuspiel) und die beiden Routiniers Christian Lutz (Aussen) und Francis Huter (Mitte).
Kompensiert wurden die Abgänge aus dem Kader von Schmitten mit Hipster Liam Tietz (Aussen) und dem welschen Bär Frédéric Murset (Universal). Zudem ist das Urgestein Nicolas Fahrni (Zuspiel) aus seiner Rente zurückgekehrt. Er wurde beim finalen Cut bei den Senioren ausgemustert und rackert sich nun mit Spielern, die 30 Jahre jünger sind, ab.
Langsam aber stetig
Nach der wenig rühmlichen Startniederlage gegen das ebenfalls aufgestiegene Belfaux B, konnte sich das Team im zweiten Spiel gegen Bulle zwar etwas steigern. Doch Bulle war einiges stärker als Startgegner Belfaux und schickte Bösingen nach einer Stunde mit einer verdienten 0:3 Niederlage nach Hause (bzw. zu MacDonalds).
Im dritten Spiel konnten die Herren dann gegen ein überfordertes Freiburg 2 endlich ein erstes Mal Aura farmen. Hier reichte auch ein mittelmässiges Spiel für einen deutlichen 3:0 Sieg vor heimischem Publikum. Im vierten Spiel mussten die Herren auswärts gegen den 1. Liga Absteiger aus Freiburg antreten. Freiburg war in fast allen Belangen, vor allem aber in der Annahme deutlich überlegen und dominierte die Bösinger in allen drei gespielten Sätzen. Danach ging die Mannschaft zusammen Abendessen, leckte bei Burger und Fritten im Mondial die Wunden und feilten am Teamspirit. Liam forderte mehr Drill beim Einlaufen vor den Spielen und Francis mehr Fokus in den Trainings. Alex belächelte die nörgelnden Altherren, da er sowieso niemand ernst nimmt, der nicht hoch genug springt, um zu dunken.
Auf jeden Fall zeigte der Trend danach aufwärts. Es folgten drei Siege. Zuerst wurde zuhause Wiflisburg (Avenches) ziemlich deutlich mit 3:1 bezwungen. Eine Woche später gelang inKastels Sankt Dionys (Châtel-Saint-Denis) der erste Auswärtssieg (ebenfalls 3:1). Auch im Cup überstand das Team die erste Runde gegen das zweite Team der Wiflisburger.
Wie gehts weiter?
Bereits nächste Woche spielt Bösingen auswärts gegen den Tabellendritten Stäffis am See (Estavayer-le-Lac), das deutlich erfolgreicher in die Saison gestartet ist und aktuell auf dem dritten Tabellenplatz ist. Wir hoffen, dass wir den Favoriten ärgern können und wir uns weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren können. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Hopp Bösingen!!
Matchprotokoll:
03.10.2025
VBC Belfaux B - VBC Bösingen: 3:0 (25:19, 25:20, 26:24)
10.10.2025
VBC Bulle H2 - VBC Bösingen H2 3:0 (25:23, 25:23, 26:24
01.11.2025
VBC Bösingen - VBC Fribourg A: 3:0 (25:12, 25:13, 25:12)
08.11.2025
VBC Fribourg B - VBC Bösingen 3:0 (25:20, 25:15, 25:14)
15.11.2025
VBC Bösingen - Volley Avenches 3:1 (25:18, 25:20, 20:25, 25:21)
18.11.2025 (Cup)
Volley Avenches 2 - VBC Bösingen 0:3 (14:25, 6:25, 23:25)
21.11.2025
VBC Châtel-St-Denis - VBC Bösingen 1:3 (15:25, 25:23, 10:25, 17:25)